Mittwoch, 29. Oktober 2008

Hinchinbrook - Alice Springs - Adelaide

Nach einer halben Ewigkeit hab ich endlich mal wieder Zeit und Muse die letzten Monate (aehm, achnee, war ja nur eine woche...) Revue passieren zu lassen.

Von Townsville aus sind wir am 20. 10. nach Cardwell gestartet, von wo aus die Faehre nach Hinchinbrook-Island (zweitgroesster Inselnationalpark von Aus-pro Woche duerfen nur 40 Leute auf die Insel) ging.

21.10.

Morgens um 8 ging dann die Faehre (mit insgesamt 6 Passagieren- 4 davon Deutsche!!! ) los zur Insel und wir haben auch gleich jmd aus Ffm getroffen, Holger 27, mit dem wir uns dann auch die Campsite geteilt haben. (echt schlimm, hier sind nur Deutsche! meine Zimmerkollegen hier sind zB ein Paerchen aus Reichelsheim - ich fass es nicht!)- aber alle total nett.

Nach 2h fahrt sind wir in einem wahnsinns Mangrovenwald (so stelle ich es mir am Amazonas vor) angekommen. von wo aus ein Boardwalk zur Ramsay Bay (Startpunkt des Thornsborne Trail) fuehrte.
Unsere Wanderung ging dann ein Stueck die Bay entlang (die Straende hier sind einfach der Hammer, ewig lang und breit und total einsam) und schliesslich in den Bush (in Australien heisst alles was nicht Kueste ist Bush - fuer europaeische Verhaeltnisse wuerden wir es hier Dschungel nennen).
Einfach total cool, das kann man garnicht in Worte fassen (...Fotos!) Schmale Pfade winden sich durch dichte, riesengrosse Baeume, die mit Lianen umschlungen sind. ein gigantisches gruenes Blaetterdach und ueberall singen die kuriosesten Voegel und am Boden raschelt es staendig weil sich ein kleiner oder auch grosser (bis zu 2m) lizzard (eidechse) aus dem Staub macht.
keine Spur mehr von meinen Zweifeln und Panik bezueglich irgendwelcher gefaehrlicher Tiere und Insekten. Klar gibt es die, aber wir haben bis jetzt noch keine gesehen. es ist also nicht so dass das Viechzeug nur darauf wartet dich anzuspringen. im Gegenteil, meistens sehen einen die Tiere bevor man sie sieht und fluechten dann ganz schnell.
Natuerlich muss man immer ein bissel schauen wo man hintritt aber ansonsten ist das alles halb so wild.

Nach etwa einer Stunde kommen wir wieder am Strand raus (Nina Bay). Hier liegt alles voll mit Kokosnuessen (leider alle leer, die Ratten auf der Insel ) und wir haben auch versucht eine von einer Palme zu werfen...garnicht so einfach, zumal die Nuesse ziemlich hoch haengen und recht fest angewachsen sind. Ich war leider nicht erfolgreich obwohl so eine leere Kokosnuss fast so gut in der Hand liegt wie ein Handball : ) Holger hat dann nach ca. einer halben Stunde eine ungeoeffnete Nuss am Boden gefunden, die wir dann mit zu unserer Campsite genommen haben und Abends beim Sonnenuntergang genossen haben.

Ist echt ein total schoenes Gefuehl wenn man so durchs Dickicht wandert und dann aufeinmal das Meer rauschen hoert, dann weiss man man hat wieder ein Stueck geschafft...ist so ein bissel das Robinson Crusoe Feeling : )

Anschliessend ging es dann weiter Richtung Bolder Bay, wo es mir am meisten Spass gemacht hat. Man kam sich vor wie ein Zwerg an einem Kieselsteinstrand. Alles lag voll mit gleichmaessig runden grossen und riesigen Felsen, ueber die wir klettern mussten.

Anschliessend ging es noch ca eine Stunde durch ein Stueck Bush, in dem es mal vor kurzem (oder langem??) gebrannt hat. hier war nicht das Gruen die dominierenede Farbe sondern eher alles in erdigen Toenen (schwarz die Baumstaemme und braun die vertrockneten Blaetter) und auch von Tieren war kaum etwas zu hoeren, ziemliche Stille, aber die meisten Baeume waren nicht tot, im Gegenteil, die Pflanzen brauchen dass hier um wieder besser wachsen zu koennen)
Wo wir gerade bei den Pflanzen sind:
Beeindruckend sind auch die Paperbark Trees, deren Rinde sich abschaelt wie lauter Papierblaetter, sieht total toll aus und ich glaube man koennte sogar darauf schreiben.

danach - endlich, die Little Ramsay Bay, unser Nachtlager...
bevor wir aber zu der Stelle kamen, an der wir unser Zelt aufbauen konnten, mussten wir noch an einer Lagunenmuendung vorbei (laut Plan: crossing awkward at high tide... half alles nix), an der wir durch ziemlich (bzw. nicht erkennbar) hohes Wasser mussten, indem wir von Fels zu Fels springen mussten. Sind alle ziemlich nass geworden und Flo ist mitsamt seiner Kamera ins Wasser gefallen (war dann hinueber)

Ok, haben dann unser Zelt aufgebaut, Wasser geholt, Essen gekocht (Nasi Goreng aus der Tuete), Sonnenuntergang und ab in die Falle. Naja, nur leider mit dem Schlafen das war so eine Sache:

1. Die Brandung ist unheimlich laut wenn man nur ca. 15m davon entfernt liegt

2. Die Tiere um einen rum machen einen unverschaemten Laerm (Grillen. Voegel, Fledermaeuse, Lizzards, was weiss ich noch was- Millionen!!)

3. Man liegt nur durch eine ca. 1mm dicke Stoffschicht getrennt von dem ganzen Gewimmel

4. sauunbequem und hart

5. unser Zelt stand direkt unter einem (dem einzigen derartigen) Baum, von dem im 30sec-Takt dicke Blueten und Knospen gefallen, aufs Dach von unserem Zelt geknallt und an diesem herunter gerutscht sind...Am naechsten Morgen lagen links und rechts daneben zwei wunderschoene grosse Haufen weisser Blueten : )

22.10.

Fruehstueck, zusammengepackt, Wasser geholt und uns auf den Rueckweg gemacht

(eigentlich wollten wir ja den kompletten Trail bis zum suedlichen Ende machen, aber das hat zeitlich nicht mehr hingehauen. Sind also die gleiche Strecke wieder zurueck gelaufen (war aber nicht weniger interessant, im Gegenteil, man hatte viel mehr zeit um Details zu sehen) und haben uns noch eine Nacht in einem superschoenen Resort (dem einzigen Hotel auf der Insel) in einem Treetop-Bungalow gegoennt (zusammen mit einem deutschen - wie auch sonst- Ehepaar waren wir die einzigen Gaeste !).
Das war einer der schoensten Orte an denen ich bis jetzt in meinem Leben war und das schoenste Hotel!

23.10.

Man wacht morgens auf, schaut aus der Fensterfront- alles gruen! und dahinter blitzt das Meer durch...hab mich gefuehlt wie eine Prinzessin.

Wir hatten dann noch bis 4uhr nachmittags Zeit bis uns die Faehre wieder abgeholt hat und haben bis dahin jede Sekunde genossen, an unserem Privatstrand (Orchid Bay), am Pool mit Cocktails, leckeres Essen, und die Aussicht aus unserem App....einfach ein Traum!
So stelle ich mir meine Flitterwochen vor...

Die Faehre hat uns dann wieder zurueck nach Cardwell gebracht (in die Realitaet : ) ), wo unser geliebter Chubby schon auf uns wartete.

Weiter nach Cairns (das Gras ist hier NEONgruen!!), von wo aus am naechsten Tag der Flug nach Alice Springs ging.

Sonntag, 19. Oktober 2008


sooooo, nachdem wir uns jetzt vier tage in townsville bei andy, marion, marc und clarisse ausgeruht haben gehts jetzt weiter nach cardwell zur hinchinbrook-island...
wollen gleich los, deshalb nur kurze grüße,
also uns geht es sehr gut hier, ich sag nur:
sommer, palmen, sonnenschein, was kann schöner sein...
wetter ist echt genial!

gestern waren wir für einen kurzen ausflug auf magnetic island...endlich koalas!!!
echt der hammer, die sitzen direkt am weg auf ihrem baum und schlafen, total süß.
so nah, dass man sie anfassen könnte wenn man wollte. schon sehr verführerisch, sehen ja soooo kuschelig aus und knuddelig...
fotos kommen noch nach, auch von den whitsundays, war echt genial...betties beach ist glaub ich einer der schönsten orte der welt!
also, dann alles liebe und viele grüße aus der ferne, meike

Montag, 13. Oktober 2008

fraser rules!!!


sind gestern in airlie beach angekommen und werden morgen einen 2tages-segelturn durch die whitsunday islands machen.
fraser war echt total cool, obwohl das wetter nicht so mitspielen wollte.
wir waren eine gruppe vopn 7leuten und hatten zusammen einen jeep gemietet, mit dem wir auf eigene faust durch die gegend fahren
konnten.

am ersten tag mussten wir uns ziemlich oft freischaufeln, weil wir total oft stecken geblieben sind. nicht so einfach in dem sand auto zu fahren.
aber es ist echt unbeschreiblich 80km am meer entlang zu fahren und nur sand zu sehen.
die erste nacht haben wir direkt in den duenen verbracht, habgen uns burger gemacht und karten gespielt. die gruppe war echt total lustig.
ein spanisch-mexikanisches und ein schwedisches paerchen und ein isralei den spanier hat man kaum verstanden,
weil er so einen krassen akzent gesprochen hat, musste mich total oft deshalb kaputt lachen.
am ersten tag sind wir auch an dem alten wrack (von 1935) vorbei gekommen und waren am lake mc kennzie, aber mir war zu kalt zum baden.
um zum lake zu kommen mussten wir auch erst ca. 7km in die insel reinfahren (durch tiefen sand und holprige wege), was ca. eine stunde (!!!) gedauert hat.
am zweiten tag sind wir am indian head vorbei gekommen und haben an einem total schoenen strand gefruehstueckt und gebadet, da hat mal die
sonne geschienen : ) dann sind wir noch ein stueck weiter zu den champaigne pools gefahren (zwei natuerlich entstandene becken, an denen die wellen sich
brechen aber in denen man sicher baden kann...war sehr witzig und beeindruckend).
dann haben wir in einem aboriginie-campingplatz uebernachtet, war aber nicht soooo besonders, aber gemuetlich.
am letzten tag waren wir dann leider unter zeitdruck (wir mussten die faehre um 12 30 bekommen) und konnten den beeindruckendsten see (lake wabby) nur
kurz besuchen. er ist von einer sandduene gesaeumt, die ca. 1km lang ist, ein umwerfendes bild!!!!!
ach, und dingos haben wir auch ganz oft gesehen, nur leider keine wale, delphine, haie etc.

Dienstag, 7. Oktober 2008

erstes lebenszeichen...

die letzten tage waren ziemlich anstrengend, deshalb erstmal nur ein paar kurze zeilen:

hongkong ist einfach krass, menschen ueber menschen und ein konsumtempel nach dem anderen
sydney waren wir nur ganz kurz (harbour bridge und oper), fuer den rest habe ich dann alleine noch zeit...
gestern flug nach brisbaine, von da eine odyssee zum car-rental
sind dann noch bis zu den glasshouse mountains gefahren und standen um 7uhr vor verschlossenen !!!tueren
am campingplatz...schlafplatz zwischen lkwstrecke und bahngleisen...aber egal, wir waren so muede dass wir
fest geschlafen haben...
jetzt sind wir grad am rainbowbeach angekommen und werden heute einfach nur chillen!!!

die australier sind alle total nett, wo man geht und steht wird man angesprochen und gefragt wo man her kommt
oder ob man hilfe braucht, so wie man es von zuhause nicht kennt.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

hongkong wir kommen


klausur bestanden, taschen gepackt, dann nix wie los!!

1. station für drei tage: HONGKONG